Das bereits auf den 8. Oktober verschobene 14. Benefizkonzert wurde abgesagt. Ein neuer Termin im Frühjahr 2021 wird rechtzeitig bekanntgegeben!

Leider macht die gegenwärtige Entwicklung in der Corona-Pandemie
auch am 8. Oktober 2020 eine Durchführung unmöglich!

 
Wir haben in den vergangenen Tagen und Wochen alles versucht um das Konzert unter Einhaltung aller Vorschriften – auch an anderem Ort! – stattfinden zu lassen. Im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der aktuellen Situation ist eine Absage allerdings alternativlos.
 
Die Künstler Klaus Maria Brandauer und Franz Bartolomey haben sich aber bereits jetzt einverstanden erklärt, das Konzert im Frühjahr 2021 nachzuholen – zum jetzigen Zeitpunkt planen wir das Konzert im März 2021 stattfinden zu lassen; ein genauer Termin wird rechtzeitig publiziert.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle schon für die großherzige Unterstützung unserer Sponsoren, die zahlreichen Kartenbestellungen, Spenden und ehrenamtliche Unterstützung bedanken!
 
Selbstverständlich behalten alle Karten Ihre volle Gültigkeit! Wir freuen uns mit Ihrer Unterstützung die so wichtige Arbeit der Franziskaner im Rehabilitationszentrum für behinderte Kinder in Slavonski Brod unterstützen zu können. Dafür danken wir Ihnen – auch im Namen der Franziskaner vor Ort – von Herzen!
 

Sollten Sie trotzdem eine Rückzahlung Ihres Unterstützungsbetrages wünschen, ersuchen wir um eine kurze Information an das Büro Franz Hilf!:

Franz Hilf – Franziskaner für Menschen in Not, Frau Susanne Schlögl
E-mail:s.schloegl@franzhilf.org, Telefon: +43 (1) 585 49 06
Post: Franz Hilf!, 1010 Wien, Elisabethstraße 26/23

Der Betrag wird dann kurzfristig retourniert.

Wir bedauern diese Situation außerordentlich, dürfen aber betonen, dass die Ursachen für die Absage des Benefizkonzertes nicht in unserem Bereich gelegen sind. Gleichzeitig hoffen wir aber, dass alle diese Maßnahmen geeignet sind, die weitere Verbreitung des Coronavirus einzuschränken und wir uns alle zusammen auf das Konzert freuen dürfen. Das geplante Programm für Frühjahr 2021 ist hier unten ersichtlich.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Nikolaus Hartig, Obmann des Komitees Franz Hilf

P. Oliver Ruggenthaler OFM, Provinzial der Franziskanerprovinz Austria

 

Dietrich Bonhoeffer „Ich möchte glauben lernen“

Texte und Briefe aus der Haft des protestantischen Theologen und Widerstandkämpfers

gelesen von Klaus Maria Brandauer; Franz Bartolomey spielt Musik für Violoncello-Solo.

Das Programm des Abends wurde erfolgreich von Klaus Maria Brandauer und Franz Bartolomey auf vielen deutschsprachigen Bühnen, u. a. am Wiener Burgtheater aufgeführt.

Kaum ein evangelischer Theologe des 20. Jahrhunderts hat so tief in Kirche und Gesellschaft hinein gewirkt wie Dietrich Bonhoeffer. Straßen und Schulen, Kirchen und Gemeindehäuser tragen heute seinen Namen. Ein Kinofilm erzählt seine Geschichte. Sein leidenschaftlicher Protest gegen die Nationalsozialisten, seine aktive Rolle im Widerstand gegen Hitler, seine Bücher und sein Märtyrertod finden weit über die deutschen Grenzen hinaus Beachtung.

Klaus Maria Brandauer liest Texte aus den Briefen und Aufzeichnungen, die in der Haft Bonhoeffers entstanden sind – Dokumente der Standhaftigkeit, Weisheit und Zuversicht unter drückendsten Verhältnissen.

Franz Bartolomey wird den Abend mit Werken für Violoncello-Solo von J.S. Bach, György Kurtág und Max Bruch umrahmen.

„Wir sollten anhand dieser Geschichte über Menschen sprechen, die den Mut hatten, etwas gegen das Böse zu tun, unter Einsatz des Lebens. Ich sehe das als Anleitung für das Leben heute.“ (Klaus Maria Brandauer)

Künstler 2020

Klaus Maria Brandauer

ist österreichischer Kammerschauspieler, Ensemblemitglied und Regisseur am Wiener Burgtheater, wo er zahlreiche Rollen verkörperte. Er spielte den Wallenstein bei Peter Stein in Berlin und führte Regie in Brechts Dreigroschenoper im Berliner Admiralspalast (über 70.000 Zuschauer). Internationaler Durchbruch als Filmschauspieler in drei Filmen unter der Regie von Istvan Szabo (Oberst Redl, Mephisto, Hanussen). Brandauer ist einer der wenigen Österreicher, die in Hollywood erfolgreich waren: u.a. als Gegenspieler von Sean Connery im James Bond (Sag niemals nie), für die Rolle des Baron Blixen in Jenseits von Afrika erhielt er den Golden Globe und eine Oscar Nominierung. KM Brandauer lehrt als Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Franz Bartolomey

Erster Solocellist der Wiener Philharmoniker bis 2012, internationale Konzerttätigkeit auch als Solist und Kammermusiker mit den bedeutendsten Dirigenten, wie Bernstein, Barenboim, Mehta, Muti u.a. Erfolgreiche musikalische-literarische Programme mit KM Brandauer Peter Simonischek, Michael Heltau u.a. Franz Bartolomey ist Mitglied von „La femme c‘est moi“, einer aussergewöhnlichen Musikshow mit der Mezzosopranistin Elisabeth Kulman. Erfolgreicher Zyklus „Bartolomeys in the Muth“. Regelmässige Dozententätigkeit bei Meisterkursen und gefragter Juror bei internationalen Wettbewerben. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. der Ehrenring der Wiener Staatsoper. Buch: „Was zählt, ist der Augenblick“, Die Bartolomeys 120 Jahre an der Wiener Staatsoper, Amalthea 2012.

Prof. Mechthild Bartolomey, Konzeption

ist die Künstlerische Leiterin der Attergau Kultur (Kultursommer, Neujahrskonzert und Nikolaus Harnoncourt-Tage), Projektmanagerin und Organisatorin des Josefstädter Neujahrskonzerts, seit vielen Jahren für das künstlerische Programm von Franz Hilf! verantwortlich.

Zweck des diesjährigen Konzerts

Das Rehabilitationszentrum für behinderte Kinder in Slavonski Brod ist die einzige Einrichtung in ganz Slawonien, einer Region mit ca. einer Million Einwohnern. Durch die Behandlung der Kinder mit Behinderung wird die Sozialisierung und Integration in die Gesellschaft sehr erleichtert. Es ermöglicht die Frühdiagnostik, Frührehabilitation und bietet bessere Wachstums- und Entwicklungschancen.
Seit Gründung vor 25 Jahren führen die Franziskaner das Rehabilitationszentrum und den Kindergarten für behinderte Kinder. Sie können selbst nicht genügend finanziell beitragen, da sie keine Pfarrei haben. Die Eltern der behinderten Kinder sind größtenteils arbeitslos oder verdienen sehr wenig – können daher für den Betrieb des Zentrums auch kaum einen Beitrag leisten. Die Zahl der Therapieanmeldungen für autistische Kinder steigt aber rasant. Daher ist die Einstellung von weiteren gut ausgebildeten Medizinern zur Behandlung dieser Kinder unbedingt notwendig und unterstützenswert.
In einem Jahr werden bis zu 700 Kinder mit Behinderungen medizinisch betreut. Täglich besuchen um die 200 behinderte Kinder die beiden Einrichtungen (Therapiezentrum und Kindergarten). Neben dem Kindergarten, in dem etwa 115 Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schulalter untergebracht sind (davon um die 40 behinderte Kinder), werden im Rehabilitationszentrum jeden Tag über 100 behinderte Kinder zu Therapien oder verschiedenen Untersuchungen aufgenommen. Dazu kommen noch zehn behinderte Kinder aus weiterer Entfernung, die wochentags hier stationär untergebracht sind. Zusätzlich erhalten auch 25 Kinder, davon 15 schwerbehinderte, aus abgelegenen Ortschaften Hilfe in Form von Hausbesuchen.
Zurzeit arbeiten 60 Mitarbeiter im Zentrum, aber es fehlen zusätzliche medizinische Arbeitskräfte, die unbedingt gebraucht werden, um eine bessere Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Es sind nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden, um neue Fachkräfte einstellen zu können. Unbedingt notwendig sind folgende medizinische Fachkräfte: ein Kinderpsychologe, ein weiterer Arbeitstherapeut und zwei Kindererzieher/Betreuer. Die Aufstockung des Personals ist mit hohen Kosten verbunden und kann nicht ohne Hilfe von außen verwirklicht werden.
Der Leiter des Kinderrehabilitationszentrums wendet sich daher an Franz Hilf mit der Bitte um Unterstützung: Wir wollen für den Ausbau und den Betrieb für ein Jahr € 65.000.- zur Verfügung stellen.

Karten und Spenden

Kartenwünsche richten Sie bitte an das Büro Franz Hilf!

mit Angabe von Name, Adresse und Anzahl der gewünschten Plätze

per Email an office@franzhilf.org

per Telefon an 01 / 585 49 06

per Post an Franz Hilf!, 1010 Wien, Elisabethstrasse 26/23.

Die Zählkarten werden Ihnen per Post gemeinsam mit einem Zahlschein zugesandt.

Die erbetene Spende pro Person beträgt € 30,-

Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506 | BIC: RLNWATWW      Bitte um den Vermerk „Konzertkarten“ !

Ihre Spende ist steuerbegünstigt (Angabe von Geburtsdatum und amtlichem Namen ist dafür erforderlich). Der Verein hat den Code SO 1362.

Spenden an Franz Hilf! – Franziskaner für Menschen in Not sind steuerbegünstigt. Der Verein hat in der Liste der steuerbegünstigten Organisationen den Code SO 1362. Spendengütesiegel Nr. 05157

Wenn Sie eine Bestätigung für Ihre Spende benötigen, bitten wir um Kontaktaufnahme:

per Email an office@franzhilf.org

per Telefon an 01 / 585 49 06

per Post an Franz Hilf!, 1010 Wien, Elisabethstrasse 26/23.

Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506, BIC: RLNWATWW

Bitte um den Vermerk „Konzertspende“ !

Spender und Förderer

Organisationskomitee

Ehrenschutz

Uli Appel-Leibenfrost
Helene Bachinger
Mag. Mechthild Bartolomey
Dr. Franz und Marielore Calice
Mag. Kathrin Danek
Huberta Eiselsberg
Cornelia Fritzsche
Dr. Gottfried und Mariedi Fuhrmann
Trude Harmer
Dr. Nikolaus Hartig und Mag. Martina Fischer-Hartig
Dr. Christian Hofeneder
Lukas Lederer
Henriette Lederer
Marina Lippitt
Kurt Pultar
Mag. Doris Schaumann
Dr. Herbert und Marguerite Schillinger
Susanne Schlögl
Gritli Sotriffer
Maximilian Stockert
Hans-Paul Strobl
Inge Vogel
Dr. Heinrich und Hilde Zacherl
Br. Patrik Zamyševskij OFM

S. E. Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien
S. E. Dr. Franz Lackner OFM, Erzbischof von Salzburg
P. Oliver Ruggenthaler OFM, Provinzial des Franziskanerordens
Dr. Wolfgang Schüssel, Bundeskanzler der Republik Österreich a.D.
Doraja Eberle, Gründerin von Bauern helfen Bauern
Prof. Franz Bartolomey, Erster Solocellist der Wiener Philharmoniker
RA Dr. Maximilian Eiselsberg

Das Franz Hilf! Benefizkonzert stellt sich vor

Interview mit den Künstlern 2017

Interview mit den Projektmitarbeitern 2017