Wir freuen uns schon auf das

Benefizkonzert 2019

zugunsten eines Heimes für traumatisierte Kinder in Vares/Zentralbosnien

am 11. April 2019 in der Franziskanerkirche Wien

Texte zur Nächstenliebe und Musik zur Fasten- und Passionszeit

Ausgewählte Texte zur Nächstenliebe, gelesen von Ursula Strauss

Musik zur Fasten- und Passionszeit, gesungen vom Wiener Kammerchor

kuratiert von Mechthild Bartolomey

Künstler 2019

Ursula Strauss, Sprecherin

in Melk geboren, studierte Schauspiel am Wiener Volkstheater. Ihren Durchbruch, mit dem sie Berühmtheit und internationale Aufmerksamkeit erlangt, gelingt ihr mit den Kinofilmen ‚Böse Zellen’ von Barbara Albert und dem für den Oscar nominierten ‚Revanche’ von Götz Spielmann. Ihr Spiel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem vier Mal mit der Romy als beste Schauspielerin, zwei Mal mit dem Preis der Diagonale und als beliebteste Schauspielerin des Golden Rooster Festivals in China. Zum Publikumsliebling wird Ursula Strauss durch ihre Hauptrolle in dem Fernseh-Hit ‚Schnell ermittelt’. Ursula Strauss ist eine der gefragtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum und kuratiert sehr erfolgreich ihr eigenes Festival ‚Wachau in Echtzeit’. Ursula Strauss ist die Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films.

Der Wiener Kammerchor

entwickelte sich seit seiner Gründung 1947 zu einem international richtungsweisenden Ensemble für zeitgemäße Interpretation von Chormusik. Mit seinem hohen Anspruch an die Kunst sowie an kollegiales Miteinander ist er heute aus der österreichischen Kulturszene nicht mehr wegzudenken, aber auch auf Festivals in Europa und auf anderen Kontinenten ist der Chor zu Hause.
Die Schwerpunkte im musikalischen Wirken setzt der Wiener Kammer-chor in der Interpretation zeitgenössischer Werke einerseits und in der anspruchsvollen a cappella-Musik andererseits. Ein Ensemble, das Tradition und Moderne verbindet.
Zahlreiche CD-Produktionen und internationale Preise zeugen von der hohen Qualität des Ensembles.

Prof. Mechthild Bartolomey, Konzeption

ist die Künstlerische Leiterin der Attergau Kultur (Kultursommer, Neujahrskonzert und Nikolaus Harnoncourt-Tage) und Projektmanagerin (u.a. Konzeption Zyklus „Bartolomey in the Muth“). Sie ist seit vielen Jahren mit persönlichem Engagement für das künstlerische Programm von Franz Hilf! verantwortlich.

Zweck des diesjährigen Konzerts

Ein Heim für traumatisierte Kinder in Vares/Zentralbosnien

Vares ist eine Verbandsgemeinde im zentralen Teil von Bosnien und Herzegowina und liegt im Gebiet der Föderation der Bosniaken und Kroaten. Die Stadt zählt ca. 9.500 Einwohner. Zur Gemeinde Vares gehören auch die auf dem gesamten Gemeindegebiet verteilten zahlreichen kleineren Dörfer und Siedlungen. Vor dem Bosnienkrieg war Vares eine wirtschaftlich aufblühende Stadt. Jetzt ist sie wirtschaftlich am Boden. Gründe dafür sind u.a. die Stilllegung der Kupfer- und Eisenerzbergwerke, der Krieg und auch die ethnischen Konflikte zwischen katholischer und muslimischer Bevölkerung sowie die Sanktionen durch die internationalen Staatengemeinschaften in der Nachkriegszeit.

Die Gemeinde Vares zählte vor dem bosnischen Krieg noch ca. 22.000 Einwohner. Davon waren ca. 41% katholisch (Kroaten), 30% Muslime (Bosniaken) und 16% orthodoxe Christen (Serben). Nach dem Krieg sank die Gesamtbevölkerung in der Gemeinde Vares deutlich. Die Mehrheit der Bewohner sind heute Muslime (73%). In der Gemeinde gibt es kaum noch orthodoxe Christen und nur noch ca. 26% Katholiken. Die Bevölkerung der Stadt setzt sich überwiegend aus Flüchtlingen aus den umliegenden Dörfern zusammen. In letzter Zeit kehren vermehrt vertriebene kroatische Einwohner aus Kroatien nach Vares zurück. Dennoch sank die Gesamteinwohnerzahl bis 2013 auf unter 10.000.

In der Stadt Vares befinden sich ein Franziskanerkloster und eine Niederlassung der Franziskanerinnen-Schulschwestern. Die Franziskaner betreiben neben ihrer pastoralen Tätigkeit auch eine Armenküche. Die Schulschwestern führen ein Kinderheim für 23 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren.

Der bosnische Krieg war folgenschwer und hat – in der einst reichen Bergwerksregion – miserable Zustände hinterlassen. Die Stadt Vares vermittelt heute den Eindruck eines abgeschnittenen Randgebietes, wo die meisten Menschen arbeitslos und viele Familien zerrüttet sind. Viele Kinder und Jugendliche benötigen mehr als ihnen ihre Eltern und die Umgebung, in der sie leben, bieten können. Wegen der schweren existenziellen Probleme fällt eine immer größere Anzahl von Menschen in Sinn- und Hoffnungslosigkeit, gefährdet durch Alkohol, Drogen, Prostitution. Unter den Folgen leiden meistens die Kinder. In der Stadt gibt es keine Erholungs- und Kulturangebote, die zur normalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beitragen würden. Außer den Grundinstitutionen, wie Schule, katholische Pfarrgemeinde, muslimische Religionsgemeinschaften, finden sich keine anderen Angebote, die den Kindern und Jugendlichen eine Werte-Erziehung bieten würden. Kinder und Jugendliche verbringen ihre Freizeit meist auf der Straße und in Kaffeestuben. Dadurch geraten sie in Schwierigkeiten und beladen sich mit noch größeren Problemen.

Das von den Schulschwestern geleitete Kinderheim „Mala Skola“ (Kleine Schule) ist eine Aufnahmegemeinschaft für Kinder und Jugendliche, die unter einer schweren persönlichen und familiären Situation leiden. Diese Situation wirkt sich negativ auf ihr Wachstum und ihre Selbstverwirklichung aus. Die derzeit 25 Schutzbefohlenen sind im Kinderheim ständig untergebracht. Die meisten kommen aus sehr problematischen und schwierigen Familienverhältnissen – ihre Grundbedürfnisse wurden nicht gedeckt. Die ersten Lebensjahre lebten sie ohne Liebe und elterliche Pflege, ohne fördernde Atmosphäre, positive Erlebnisse, Sicherheit. Das hat schwere Folgen auf allen Ebenen, vor allem auf der emotionalen, hinterlassen. Für das Wachstum benötigen diese Kinder unbedingt Hilfe, sehr oft auch psychologische. Damit diese Hilfe nicht bloß auf eine klassische psychologische reduziert wird, versuchen die Schwestern ihren Schützlingen mehr zu bieten. Es werden sinnvolle Freizeitbeschäftigungen als Therapie angeboten: Tanzgruppe, Musikgruppe, Theatergruppe und kreative Workshops. Diese Art und Weise von Beschäftigung ist für die Kinder eine neue Erfahrung. Es ist eine neue Anregung und Hilfe, die zur Entwicklung und zur Bewältigung der Traumata aus ihrer frühen Kindheit, beiträgt. Es dürfen Kinder und Jugendliche egal welcher ethnischen oder religiösen Konfession an den Freizeitaktivitäten der Franziskanerinnen teilnehmen.

Die Schwestern haben jedoch große finanzielle Schwierigkeiten und bitten daher Franz Hilf! einen Teil der Kosten für den Betrieb des Kinderheimes für die Dauer von 12 Monaten zu übernehmen.

Das Franz Hilf! Benefizkonzert stellt sich vor

Karten und Spenden

Kartenwünsche richten Sie bitte an das Büro Franz Hilf!

mit Angabe von Name, Adresse und Anzahl der gewünschten Plätze

per Email an office@franzhilf.org

per Telefon an 01 / 585 49 06

per Post an Franz Hilf!, 1010 Wien, Elisabethstrasse 26/23.

Die Zählkarten werden Ihnen per Post gemeinsam mit einem Zahlschein zugesandt.

Die erbetene Spende pro Person beträgt € 30,-

Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506 | BIC: RLNWATWW      Bitte um den Vermerk „Konzertkarten“ !

Ihre Spende ist steuerbegünstigt (Angabe von Geburtsdatum und amtlichem Namen ist dafür erforderlich). Der Verein hat den Code SO 1362.

Spenden an Franz Hilf! – Franziskaner für Menschen in Not sind steuerbegünstigt. Der Verein hat in der Liste der steuerbegünstigten Organisationen den Code SO 1362. Spendengütesiegel Nr. 05157

Wenn Sie eine Bestätigung für Ihre Spende benötigen, bitten wir um Kontaktaufnahme:

per Email an office@franzhilf.org

per Telefon an 01 / 585 49 06

per Post an Franz Hilf!, 1010 Wien, Elisabethstrasse 26/23.

Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506, BIC: RLNWATWW

Bitte um den Vermerk „Konzertspende“ !

Organisationskomitee

Ehrenschutz

Uli Appel-Leibenfrost
Helene Bachinger
Mag. Mechthild Bartolomey
Dr. Franz und Marielore Calice
Mag. Kathrin Danek
Huberta Eiselsberg
Cornelia Fritzsche
Dr. Gottfried und Mariedi Fuhrmann
Trude Harmer
Dr. Nikolaus Hartig und Mag. Martina Fischer-Hartig
Dr. Christian Hofeneder
Lukas Lederer
Henriette Lederer
Marina Lippitt
Kurt Pultar
Mag. Doris Schaumann
Dr. Herbert und Marguerite Schillinger
Susanne Schlögl
Gritli Sotriffer
Maximilian Stockert
Hans-Paul Strobl
Inge Vogel
Dr. Heinrich und Hilde Zacherl
Br. Patrik Zamyševskij OFM

S. E. Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien
S. E. Dr. Franz Lackner OFM, Erzbischof von Salzburg
P. Oliver Ruggenthaler OFM, Provinzial des Franziskanerordens
Doraja Eberle, Gründerin von Bauern helfen Bauern
Prof. Franz Bartolomey, Erster Solocellist der Wiener Philharmoniker
RA Dr. Maximilian Eiselsberg

Interview mit den Künstlern 2017

Interview mit den Projektmitarbeitern 2017

Spender und Förderer